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C. Brentano, Gockel Hinkel und  Gackeleia. Frankfurt a. M. 1838.
Los 502
Kategorie Literatur des 17. bis 19. Jahrhunderts
Autor Brentano, Clemens:
Brentano, Clemens: Gockel, Hinkel und Gackeleia. Ein Mährchen. (Lithgr. Titelbl.: Gockel, Hinkel, Gakeleja. Mährchen, wieder erzählt von Clemens Brentano). Frankfurt: Schmerber 1838. 20,8 x 12,5 cm. Lithogr. Titelbl. (Strixner impr.), 14 lithogr. Taf., XIV, 346 SS.; Ln. d. Zt. mit goldgepr. R.-Titel.

(Ecken leicht bestoßen, Deckel u. R. etwas berieben, vereinz. minimal stockfleckig; Vortitel neu angefalzt).

Goedeke VI, 62, 43; Borst 1856; Mallon 112; Hauswedell-Voigt I, 107ff. u. II, 88f.; Rümann 130 u. 2562; Bang, Die Entwicklung der deutschen Märchenillustration, 40ff. - Erste Ausgabe, hier im zweiten Druckzustand mit dem ergänzten Schriftzug 'Keine Puppe sondern nur eine schöne Kunstfigur' auf der zwischen S. 96 u. S. 97 eingebundenen Tafel und den Lithographien ohne Tonplatte. Die Entwürfe zu den Lithographien stammen von Brentano selbst und zählen zu den "vielleicht schönsten Märchenbildern der Romantik" (Bang). Brentano stand mit vielen namhaften Künstlern der Zeit in Verbindung. Unter anderem auch mit Philipp Otto Runge, dessen Einfluss an zahlr. Zeichnungen Brentanos erkennbar ist, so ist etwa das Schlussbild der vorliegenden Ausgabe eine Abwandlung von Runges 'Nacht'. (Bang). Das lithogr. Titelbl. stammt von Johann N. Strixner, die übrigen Lithogr. von Maximiliane Pernelle und Kaspar Braun. Die 'Herzliche Zueignung' gilt Marianne von Willemer, einer Freundin Goethes.
Schätzpreis € 800