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Ars moriendi. - Speculum artis bene moriendi. Köln, H. Quentell, um 1493. Ars moriendi. - Speculum artis bene moriendi. Köln, H. Quentell, um 1493.
Los 26
Kategorie Alte Drucke bis 1600
Ars moriendi "Cum de praesentis exilii miseria mortis transitus ..." (mit Titel: Speculum artis bene moriendi). [Köln: Heinrich Quentell, um 1493].
17,7 x 13,4 cm. 16 Bll. (A6, B4, C6). Got. Typen. 36 Zeilen. Alternierend rot und blau eingemalte Lombarden, rote Alineazeichen. Titel mit Accipies-Holzschnitt.
Neuerer Pappband mit Bezug aus einer ma. liturgischen Notenhandschrift.

(Die blauen Initialen etwas verblasst. Ein kleiner alter Randeinriss, ein kleines Loch im Text. Vereinzelt alte verblasste Tintenanstreichungen im Rand, stellenw. schwache Gebrauchsspuren.)

GW 2608. H 14912*. Voullième Köln 304. BSB-Ink A-765. Schreiber/Heitz, Accipies-Holzschnitte, Nr. 18. - Der Text "Cum de praesentis exilii ..." wurde auch Albertus Magnus oder Matthaeus de Cracovia zugeschrieben, in italienischen Wiegendrucken meist Dominicus Capranica.
Der in dieser Ausgabe verwendete Accipies-Holzschnitt zeigt eine Schulszene mit einem Lehrer am Pult, durch (Heilig-Geist-)Taube auf der Schulter und Nimbus als Papst Gregor der Große, Patron des Schulwesens, gekennzeichnet, und zwei vor ihm sitzende Schüler mit offenen Büchern. Er stellt in dieser Form das Urbild des nachahmend von vielen Druckern als Titelbild verwendeten Holzschnittes dar und wurde von Quentell erstmals 1490 verwendet.
Schätzpreis € 3.000
Zuschlag € 2.000